Das GLOBE

Das GLOBE ist ein ehemaliges Truppenkino der britischen Armee, errichtet 1954. Es befindet sich auf dem Gelände der ehemaligen Donnerschwee-Kaserne in Oldenburg. Seit 2017 ist die Kulturgenossenschaft GLOBE e.G. dabei, dieses Juwel, welches sich weitestgehend noch im Originalzustand befindet, durch Kauf und Sanierung vor dem Verfall zu bewahren und in eine neue Kulturstätte zu verwandeln. Alle engagieren sich rein ehrenamtlich.

Unterstützer gesucht

Dank den zahlreichen Spenden, Genoss*innen und Fördermittelgebern konnten wir die veranschlagten Gelder für die Sanierung aufbringen. Nach kleineren Vorabeiten fiel im Herbst 2020 der Startschuss mit der Erneuerung des Daches.

Für die Ausstattung fehlen entsprechende öffentliche Fördermöglichkeiten. Wenn wir jetzt alle noch einmal nach unseren Möglichkeiten zusammen legen und für die technische Ausstattung spenden, können jetzt schon erste Anschaffungen getätigt werden.

Was Sie konkret tun können:

- Werden Sie Mitglied in der gemeinnützigen Kulturgenossenschaft GLOBE e.G. oder zeichnen Sie weitere Anteile

- Spenden Sie - Ihre Spende ist steuerlich absetzbar

- Verschenken Sie ein Stück Theater - einen Anteil oder eine Spende - mit unserer Geschenkkarte

- Unsere Kalender - sind ebenfalls ein schönes Geschenk für Freunde oder sich selbst

Kalender, Postkarten, Geschenkekarten erhalten Sie bei unseren Sonntagsöffnungen im GLOBE. Außerdem in einigen Oldenburger Geschäften.

Und natürlich freuen wir uns über alle, die mitmachen wollen und sich aktiv in der Kulturgenossenschaft einbringen möchten!

Aktuelles vom und über das Globe

In Rekordzeit haben die Handwerker das Dach des GLOBEs erneuert! Auch bei Gewitter und enormen Regenmengen können wir uns nun endlich beruhigt zurücklehnen: Unser wunderbarer Saal mit der kostbaren Gipsdecke bleibt jetzt wirklich trocken! Dem weiteren Verfall ist nach vier intensiven Jahren Arbeit endlich Einhalt geboten! Das alles ist nur möglich geworden dank eurer Spenden und Genossenschaftsanteile sowie den Fördergeldern vieler verschiedener Institutionen. Danke!

Mit über 130 Milliarden Euro Umsatz und 1 Millionen Beschäftigte ist die Veranstaltungsbranche der sechstgrößte Wirtschaftszweig in Deutschland. Eine große Zahl von Berufssparten versammeln sich hier: Eventagenturen, Veranstaltungstechnik, Messebau, Gastronomie, Security, Schausteller, Personal, Bühnenbau um nur einige zu nennen. Hinzu kommen die vielen Künstler*innen, die als Solo-Selbständige unterwegs sind. unter #Alarmstuferot haben sie sich zu einem Bündnis zusammengeschlossen, um auf ihre existenzbedrohende Situation aufmerksam zu machen. Die Schauspielerin Margrit Rühaak-Sartorius hat das GLOBE für eine spontane Unterstützungsaktion genutzt. Schaut euch das Video an, was von der Perfomance entstanden ist!

Wir lassen uns endlich aufs und unters Dach steigen: Am 8. Oktober wurde das Gerüst für die Dachsanierung aufgebaut. Was für ein Meilenstein. Fotos davon sind auf unserer neuen Unterseite für die Baudoku zu sehen. Hier werden wir im Laufe der Sanierung unser "Bautagebuch" für euch füllen.

Am 13. September diskutierten im GLOBE fünf Künstler*innen, Wissenschaftler und Vertreter der Kulturszene unter Moderation von Barthel Pester (Werkstatt Zukunft) über die Auswirkungen der Corona-Pandemie auf den Kulturbetrieb und mögliche Wege aus der Krise. Die Veranstaltung kann auf Youtube angeschaut werden.

Prof. Dr. Markus Kosuch, Professor für Kulturelle und Ästhetische Bildung aus Nürnberg nimmt in einem Interview Stellung zur Frage, ob und wie sich Kultur "selber aus dem Schlamassel" helfen kann.

Für viele freischaffende Künstler*innen ist die Corona-Pandemie existenzbedrohend, da monatelang kulturelle Veranstaltungen gar nicht oder nur sehr eingeschränkt stattfinden können. Im ersten Halbjahr 2020 haben wir mit dem Baucafé EXTRA verschiedenen Künstler*innen  eine coronagerechte Auftrittsmöglichkeit verschafft. Eure großzügigen Spenden hierfür haben wir 1:1 weitergeleitet. Schaut euch gern die tollen Beiträge an, die dabei entstanden sind! Vielen Dank für eure Unterstützung im Namen aller Künstler*innen.