Das GLOBE ist gekauft!

Vorstand (Mitte) und Aufsichtsrat

Am 25. Juni 2018 um 13.17 Uhr hat für das GLOBE eine neue Zeitrechnung begonnen!

Es gehört nun uns: Der Kulturgenossenschaft GLOBE e.G. und damit den rund 600 Mitgliedern der Genossenschaft!

VIele Fragen waren noch zu klären, bevor der Kauf endlich über die Bühne gehen konnte. Wohin kommen die Parkplätze für das GLOBE? Lassen sich Denkmalschutz und notwendige Änderungen in Einklang bringen? Gibt es vielleicht Schadstoffe, von denen wir wissen sollten? Wir waren und sind uns unserer Verantwortung gegenüber allen, die uns ihr Geld anvertrauen, sehr bewusst. So war es uns sehr wichtig, auch die letzte Unsicherheit auszuräumen, bevor der Vorstand der Kulturgenossenschaft den Kaufvertrag unterzeichnet.

Doch nun ist es geschafft und der Weg frei für die nächsten Schritte. Die ersten Fördermittel für die Sanierung wurden bereits bewilligt. Zunächst muss dringend das Dach erneuert werden, womit wir im Herbst 2018 beginnen werden. Für die umfangreichen Sanierungsarbeiten können wir zwar auf weitere Fördermittel hoffen, es braucht aber weiterhin Spendengelder und Menschen, die Genossenschaftsanteile zeichnen! Für eine solide Grundlage wünschen wir uns noch viele weitere Genossenschaftsmitglieder und benötigen ergänzendes Eigenkapital für die Sanierung

Daher gilt auch weiterhin: Werden Sie Mitglied in der gemeinnützigen Kulturgenossenschaft GLOBE e.G. und gehen Sie mit uns den begonnen Weg weiter.

Aktuelles vom und über das Globe

Für die Erstellung des Sanierungskonzeptes des GLOBE erhalten Architekt und Baurat der Kulturgenossenschaft Unterstützung von angehenden Bauingenieurinnen und Bauingenieuren: Studierende der Jade Hochschule erarbeiten ein Expose zur Vorgehensweise bei der Sanierung des GLOBE.

Im Rahmen des Moduls "Schutz und Sicherung historischer Bauten", welches von Prof. Dr. Heinrich Wigger an der Jade Hochschule angeboten wird, werden die Studierenden nach einer Schadensaufnahme am und im Gebäude einen Fahrplan für die Sanierung erstellen. Am 4.4. fand eine erste Sichtung statt.

 

Wir konnten zwei alte Kino-Projektoren von Zeiss-Ikon für das GLOBE retten. Eine tolle Aktion!

Die NWZ schreibt dazu:
Mit leuchtenden Augen steht Michael Olsen im Vorführraum des Bibliothekssaals der Carl-von-Ossietzky-Universität Oldenburg. Zwei Projektoren sind es, die sein Herz höher schlagen lassen – eine silberne Ernemann VIII b und eine Ernemann IX. Eine glückliche Fügung für das Globe, das laut Olsen durchaus einen musealen Charakter erhalten soll. Den Kontakt zwischen Uni und Globe hat Hans-Joachim Wätjen, bis vor kurzem Leitender Bibliotheksdirektor der Universität, hergestellt.

Happy End für das „Globe“ in Oldenburg! Die Rettung des früheren Truppen-Kinos von 1954 auf dem alten Kasernengelände in Donnerschwee ist endlich so gut wie sicher.

Die Oldenburger Initiative zu Rettung des einstigen Truppenkinos „Globe“ kommt voran. Der Theater- und Kinosaal samt Orchestergraben aus dem Jahr 1954 diente früher Soldaten zur Unterhaltung, vom kommenden Jahr an soll er seine Türen für Kulturevents verschiedenster Art wieder öffnen.

Foto: Gerd Schütt

Das Globe-Theater und seine Historie: Das ist das Thema eines Vortrags, zu dem die Gemeinnützige Kulturgenossenschaft Globe für Dienstag, 13. Februar, in den Vortragsraum des Niedersächsischen Landesarchiv, Damm 43, einlädt.